INFO
Alina Röbke verbindet kameralose Fotografie mit Malerei. Sie nutzt die Cyanotypie, ein historisches Lichtdruckverfahren, als zeitgenössische malerische Strategie: Körper, Objekte oder architektonische Elemente werden direkt belichtet, ohne den Umweg über die Kamera. Lichteinfall, Wetter und Tageszeit schreiben sich in die Bilder ein; Zufall und Kontrolle greifen ineinander. Abwesenheit, Erinnerung und Überschreibung werden so nicht dargestellt, sondern materialisiert. Ihre recherchebasierten Arbeiten untersuchen, wie Bilder Bedeutungen produzieren und tradieren. Mit wiederkehrenden Themen wie Geschlechterbildern, symbolischen Ordnungen und kollektiven Imaginationen hinterfragen Alina Röbkes Werke gesellschaftliche Blickregime.
Alina Röbke studierte Bildende Kunst an der Kunsthochschule Mainz sowie Theologie an der Johannes Gutenberg Universität Mainz und schloss 2020 den Master of Education mit Auszeichnung ab. 2022 wurde sie Meisterschülerin bei Prof. Shannon Bool. Seit 2024 promoviert sie an der Johannes Gutenberg Universität Mainz zum Thema visuelle Bedeutungsproduktion am Lehrstuhl für Moraltheologie und Sexualethik. Ihre Promotion wird durch ein Stipendium der Universität gefördert. Gemeinsam mit Julia Gerke arbeitet sie seit 2019 regelmäßig als Künstlerinnenduo /POKY zusammen. 
Zuletzt wurden Röbkes Arbeiten in der Kunsthalle Jesuitenkirche Aschaffenburg (2026), im Kunstverein Leipzig (2025), in der Galerie des Wilhelm-Hack-Museums Ludwigshafen (2025), in der Kunsthalle Mainz (2021), im Künstlerhaus Bethanien Berlin (2022), im Neuen Kunstverein Aschaffenburg (2023) und in der Emde Gallery Mainz (2025) gezeigt.
NEWS
SWR KULTUR MAGAZIN
Beitrag am 22.02.2026, 05.40 Min - 11:10 Min
Bericht David Kirchgeßner, Theresa Bernina 
Kamera Jarek Preßnück, Patrick Steinwenden
Schnitt Frank Rosam 
Herzliche Einladung ​​​​​​​
25.03.2026 bis 12.07.2026
Eröffnung: 24.03.2026, 19:30 UHR
Am 25.3.2026 eröffnet in der Kunsthalle Jesuitenkirche die Preisausstellung zum 50-jährigen Jubiläum des Hauses. Aus 138 Einreichungen nominierte eine Fachjury 13 Positionen, die „Stufen“ weit fassen – als historische Entwicklung, gesellschaftliche Auf- und Abstiege sowie symbolische und skulpturale Setzungen. Die Schau vereint analoge und digitale Ansätze, kombiniert Materialien überraschend und lädt zum Weiterdenken ein. Der mit 5.000 € dotierte Kunstpreis wird zur Eröffnung verliehen.​​​​​​​
Jury: Hendrik Bündge (Staatsgalerie Stuttgart), Katharina Dohm (Schirn Kunsthalle Frankfurt), Luisa Heese (Kunsthalle Mannheim), Henrike Holsing (Museum im Kulturspeicher Würzburg), Sabiha Keyif (Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) Stuttgart), Ina Neddermeyer (Museum Giersch der Goethe‑Universität Frankfurt a. M.), Benedikt Seerieder (Museum Brandhorst, München). De.​​​​​​n Juryvorsitz führte Johannes Honeck (Kunsthalle Jesuitenkirche und Christian Schad Museum, Aschaffenburg; ohne Stimmrecht).
Nominierte Künstler*innen in der Ausstellung: Jonas Ademes, Claudia Chaseling, Konrad Franz, GISELDA, Susanne Hessenthaler, Benjamin Hirte, Christiane Kaufmann, Jennifer Maus, Alina Röbke, Finja Sander, Tim Seger, INK Ponce Sonntag-Ramirez, Toni Wombacher.
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